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 Jesus aber stieg in eins der Schiffe, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land hinauszufahren; und er setzte sich und lehrte die Volksmengen vom Schiff aus.

 Als er aber aufhörte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe, und laßt eure Netze zu einem Fang hinab!

 Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz hinablassen.

 Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz riß.

 Und sie winkten ihren Gefährten in dem anderen Schiff, daß sie kämen und ihnen hülfen; und sie kamen, und sie füllten beide Schiffe, so daß sie zu sinken drohten.

 Als aber Simon Petrus es sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach:
Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr.

 Denn Entsetzen hatte ihn erfaßt und alle, die bei ihm waren, über den Fischfang, den sie getan hatten;

 ebenso aber auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Gefährten von Simon waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. (Lukas 5, 3-10)

Arbeit – Arbeit – Arbeit. Wie oft kommt man sich vor, als liefe man im Hamsterrad. Und dann, trotz der vielen Anstrengung, der inneren Aufregung, tritt der Erfolg nicht ein. Mißerfolg, man kommt heim mit leeren Händen. Und oft genug sieht man sich selbst als der Versager an, der es einfach nicht schafft.
So muss sich auch Petrus nach einer langen Nacht der Anstrengung vorgekommen sein. Nichts im Netz. Einfach kein Fisch wollte anbeissen. So wird es heute kein Geld geben vom Verkauf, so werden die Mägen hungrig bleiben. Es ist ein schwerer Tag, der vor ihm liegt.

Und plötzlich kommt dieser Jesus vorbei, dem so viele Menschen hinterher laufen. Er kommt auf ihn zu und sagt ihm doch tatsächlich, nochmal raus zu fahren und das Netz an einer ganz bestimmten Stelle auszuwerfen. Petrus wusste genau, dass es unmöglich ist, an dieser Stelle, und dazu noch am frühen Morgen, Erfolg zu haben und Fische zu fangen.

Aber sein Herz und sein Glaube überwindet seine Erfahrung und seinen Sachverstand und sagt: “Wenn du es sagst, so will ich es wagen.”

Und er wagt es. Im Glauben und gegen jede Hoffnung rudert er nochmal raus und wirft das Netz aus. Er kann es nicht glauben, als das Netz immer schwerer wird. Er und seine Freunde ziehen es mit Mühe in das Boot, das zu kentern droht. Das ist der beste Fischfang seines Lebens.

Seine Blicke gehen von dem Fischfang hin zu dem, der ihm gesagt hatte: “Geh und werf das Netz nochmal aus!” Er sieht Jesus an und erkennt, dass dies kein gewöhnlicher Mensch ist. Er spürt die Kraft und den Frieden, der von ihm ausgeht, seine Liebe und seine Souveränität. Er wirft sich ihm zu Füssen und sagt: “Geh’ weg von mir. Ich bin ein sündiger Mensch!” Petrus erkannte plötzlich die Vergeblichkeit seines Tuns, sein Rennen und Laufen, sein Kämpfen und Ringen. Er sah auf einmal, dass dieser Jesus, der da vor ihm stand, Gott war.

Und Jesus sagt: “Ich werde dich zum Menschenfischer machen.”

Jesus hat eine großartige Berufung für einen jeden einzelnen Menschen, etwas, was weit über die beruflichen Qualifikationen hinaus geht, einen Plan und eine Aufgabe, die tiefste Erfüllung mit sich bringt und die in seiner Auswirkung über dieses Leben hinaus reicht.

Bitte ihn, in dein Leben zu kommen. Dein Leben zu nehmen und es so zu gestalten, wie er es für dich geplant hat. Gott hat einen wunderbaren Plan und eine erfüllende Berufung für dein Leben. Vertraue ihm.

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