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Vor zwei Jahren trafen wir auf unserer großen Geschenkpäckchen-Verteilaktion in einem weit abgelegenen Dorf eine kleine Familie, deren Haus abgebrannt wir. Haus ist übertrieben, es ist eine Behausung, die mühsam aus selbstgemachten Lehmziegeln und einigen Holzbalken errichtet worden war. Dort lebte und lebt eine Familie mit damals zwei Kindern, das dritte war unterwegs.

Dieses Haus war, mitten im Winter, durch einen Kurzschluss niedergebrannt. Es war bereits das zweite Mal, dass das Haus niedergebrannte. Sowohl beim ersten Brand als auch beim zweiten Brand wurde die kleine Tochter durch das Feuer verletzt. Das halbe Gesicht wurde verbrannt, ausserdem verlor die Kleine unterhalb des Ellenbogens den rechten Arm.

Durch die schwerwiegenden Verletzungen, die in der Folge auch kaum behandelt wurden, wurde das Mädchen (heute acht Jahre alt) sehr schüchtern.

Im Januar diesen Jahres ergab sich in Deutschland die Möglichkeit, das Kind operieren zu lassen. Freunde aus dem “Christlichen Zentrum Villingen” kannten einen Chirurgen, der sich bereit erklärte, die OPs kostenfrei durchzuführen. Auch der Aufenthalt in der Klinik wurde kostenfrei ermöglicht.

Im Juni d.J. war es endlich so weit: Die Mutter und das Kind reisten per Bus aus Rumänien an. Nun werden in Folge mehrere OPs am Gesicht des Kindes durchgeführt werden. Wir sind alle sehr sehr dankbar, dass der Kleinen nun eine Zukunft ermöglicht wird, wo sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr “gebrandmarkt” sein wird. Wir danken allen, die dieses Unternehmen ermöglicht haben: Dem behandelnden Arzt, der Krankenhausverwaltung und den Familien und Freunden in Villingen-Schwenningen, die sich um die Mutter und das Kind kümmern.

Wir hoffen sehr, auch noch eine Möglichkeit zu finden, dass das Mädchen eine Prothese für den rechten Arm bekommt.

Verbrennungen im Gesicht

Verbrennungen im Gesicht

Verlust des rechten Arms durch Verbrennungen

Der “Neubau” des abgebrannten Hauses

 

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