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Sommer 2011

Obwohl ich im letzten Jahr dachte, dass dies das letzte “Baujahr” sein würde, kam es in diesem Jahr wieder anders. Plötzlich ergab sich die Möglichkeit, die langen Wege zwischen den Gebäuden und der Schule bzw. dem Kindergarten zu pflastern. Das bedeutete, Zeichnungen anzufertigen, den Aushub entsprechend zu bewerkstelligen und das Material zu verlegen – und das für über 1000 qm.

Trotz brütender Hitze immer noch Spaß bei der Arbeit

Zwischenzeitlich gab dann unser Baggerlader endgültig den Betrieb auf, und er lässt sich wohl auch nicht mehr reparieren.

Was tun? Auf unseren Hilferuf hin erklärte sich ein Freund in Deutschland sofort bereit, uns zu helfen. Er schickte per LKW einen Bagger und einen Radlader. Nach ca. einer Woche standen beide Geräte betriebsbereit auf unserem Kinderdorfgelände in Dorohoi. Die Zeit drängte, da ein Team von ca. 14 rumänischen Freunden darauf wartete, dass die Aushubarbeiten beendet sein würden, damit sie die weiteren Arbeiten beginnen konnten.

Und dann endlich, nach fast drei Wochen Baggerarbeiten, war es so weit. Die rumänischen Freunde, angeleitet von Valer Stir, rückten mit viel Begeisterung und Energie an. In glühend heisser Sonne arbeiteten sie jeden Tag fast 12 Stunden.

Tausende von Steinen - gespendet und verlegt

Und nach einer Woche waren die Hauptarbeiten fertig, und das Team rückte wieder ab. Unsere HCI-Leute haben dann noch wochenlang “Nebenarbeiten” erledigt: das Zuschneiden von Pflastersteinen für die Ecken, das seitliche Befestigen mit der Randsteine mit Beton, u.v.a.m. Ende September 2011 war dann so weit alles erledigt.

Aber jetzt, nach acht Jahren in Staub und Schmutz, geniessen wir, dass wir und all die Kinder, die täglich in den Kindergarten und die Schule kommen, trockenen Fusses dort hingelangen. Egal, ob es regnet oder die Sonne scheint. Es ist eine grosse Freude! Danke an alle, die uns geholfen haben.

Endlich sind alle Wege gepflaster

 

 

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