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Wenn ich nur glauben könnte…

Wie ist es möglich, dass mein Glaube stärker wird?

Diese Frage hatte schon Petrus vor gut 2000 Jahren. “Hilf uns”, sagte er zu Jesus, “dass unser Glaube grösser wird.”

Woran hatte Petrus gemerkt, dass er nur wenig Glauben hatte? Wie kam diese Bitte zustande, die viele Menschen haben?

In einer Notsituation spürt man auf einmal, wie der Boden unter den Füssen nachgibt, wie nichts mehr da ist, was hält. Wie alle guten Vorsätze, alle menschlichen Beziehungen, alle guten Gedanken und Wünsche plötzlich keinen Halt mehr geben. Sei es, dass eine Beziehung unwiderruflich in die Brüche geht, sei es, dass eine schwere Krankheit auftritt, oder dass scheinbar unüberwindbare finanzielle Hindernisse das Leben zerstören. In einer solchen Situation braucht man ein Wunder – ein Wunder des Trostes, der Heilung, der göttlichen Hilfe und Wegweisung.

Aber diese Kraft und dieses Wunder der Rettung kommt nicht aus uns selbst. Der GLAUBE an sich, wenn er nicht mehr als eine gute Hoffnung ist, ist schwach. Wenn der Glaube jedoch auf JESUS gerichtet ist und von IHM alles erwartet, dann ist er stark. Weil Jesus stark ist, weil er liebevoll und barmherzig ist. Und weil Er das Wunder schenken möchte, um uns zu helfen.

Aus diesem Grund sagt Jesus zu Petrus – und zu mir und dir:

“Selbst wenn euer Glaube so winzig wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr diesem Maulbeerbaum befehlen: ‘Reiß dich aus der Erde und verpflanze dich ins Meer!’ – es würde sofort geschehen.”

Es braucht keinen grossen menschlichen Verstandesglauben, es braucht nur das kleine bisschen lebendigen Glauben, der entsteht, wenn wir auf Jesus vertrauen – und von Ihm das Wunder empfangen, was wir brauchen.

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