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Lügengedanken, die Menschen gefangen halten:

Du taugst nichts; du musst diese Schwäche tragen; du musst kämpfen; Schlechtes denken ist genau so schlimm, wie Schlechtes tun – also tue es ruhig; deine Krankheit ist von Gott; das Leben ist halt so schwer, deshalb muss ich so schwer tragen; ich bin von allen verlassen und abgelehnt; ich schaffe es nicht; du wirst so krank wie deine Familie werden; du bist homosexuell; niemand kümmert sich um dich; du bist ein Taugenichts; ich bin verloren, ich werde nie in den Himmel kommen; meine Familie wird nie gerettet werden, es ist hoffnungslos; es wäre besser, ich wäre tot; ich werde nie glücklich werden

Oftmals sind es keine klaren Gedanken, sondern mehr Geisteshaltungen der Bedrückung, der Angst, der Niedergeschlagenheit.

Wir als Christen schlagen uns zwar damit herum, haben aber keinen Sieg. Es begleitet uns jahrein jahraus.

Solche Gedanken sind Festungen bzw. können Festungen, die uns gefangen halten, werden.

Wir sollen (und können) sie niederreissen.

Wie? In der Kraft des Wortes Gottes – wie Jesus es tat in der Wüste. Die schlechten Gedanken zurück weisen und sie durch das Wort Gottes ersetzen.

Seine – des Teufels – Gedanken sind uns nicht unbekannt.

“…damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.” (2Kor. 2,11)

Sich den Gedanken hingeben und dann auf dieser Grundlage Vorstellungen entwickeln – und diese lügenhaften Vorstellungen dann aussprechen. Und so wird es dann auch meistens kommen. “Das was ich fürchtete, kam über mich” sagt das Wort Gottes. So vollbringt der Teufel seinen Sieg. Über die Gedanken, die er gibt, wir entwickeln dann Vorstellungen – und über die wird gesprochen.

Hi 3,25 Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und wovor mir bangte, das kam über mich.

Ps 60,14 Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten. (ELB)

Gott gibt uns die Kraft und die Vollmacht, solche gedanklichen Festungen nieder zu reissen.

Ps 60,13 Schaffe uns Hilfe vor dem Bedränger! Menschenhilfe ist ja wertlos.

Wenn wir Gottes Werk tun, müssen wir auch Gottes Mittel in Anspruch nehmen. “Die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig! Zum Zerstören von Festungen.” (2Kor 10,4)

Das kann keine menschliche Hilfe tun, sondern nur durch den Geist Gottes und die Waffen, die er uns gegeben hat. Und Gott möchte, dass wir frei sind. Frei von Bindungen, von Süchten und moralischen Konflikten. Freiheit ist nicht, dass man tun kann was man tun möchte, sondern Freiheit ist lieben zu können und Liebe empfangen zu können. Um uns diese Freiheit zu schenken, ist Jesus in die Welt und in mein Leben gekommen. “Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.” (Joh 8,36 )

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