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Die Gesinnung Jesu

Mobben – Fehler gnadenlos an die Öffentlichkeit zerren – Häme

Jesus hat einen solch anderen Geist: Helfen, aufbauen, Der Heilige Geist ist gesandt zu trösten und zu helfen, zu ermutigen, zu lieben.

Regelrechte Verleumdungskampagnen, oft auch unter der Gürtellinie, sind an der Tagesordnung. – Enthüllungsjournalismus nennt man dies. Darunter versteht man das Aufdecken privater Skandalgeschichten von Prominenten. Im Internet findet man diese Gesinnung auf vielen Foren, unter Schülern und Studenten, Lehrer dürfen jetzt „bewertet“ werden – öffentlich.

Wikileaks: Stielt 100.000e von Dokumenten, um sie ins Internet zu setzen. Warum? Und wozu? Wer hat etwas davon?

Eine Gesinnung von Hetze, von Verleumdung, Denunziation. Diese Kultur hat in den letzten Jahren in den Medien dazu geführt, die alles andere als produktiv, auferbauend und hilfreich ist. Man spürt: Irgend etwas stimmt hier nicht mehr. Gar nicht zu sprechen vom “Internet-Mobbing”.

Niemand darf mehr einen Fehler machen – gnadenlos angeprangert. Viele gute Leute sind deshalb schon gefallen: Unser ehemaliger Bundespräsident, unser ehemaliger Bundesaussenminister, und was weiss ich wer noch alles. Aber wer ist schon ohne Fehler?

Jesus hat ganz andere Schwerpunkte gesetzt, als er z.B. die Frau, die im Ehebruch entdeckt worden war, nicht verurteilte, sondern sagte: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ Und einer nach dem anderen der Ankläger machte sich still davon.Und das soll auch unsere Gesinnung sein und werden. Er verurteilt nicht unsere Schwächen und unsere Sünden und unser Zukurz-Kommen; selbst wenn ich mich selbst verurteile, so verurteilt er mich doch nicht, sondern trägt mich in geduldiger Liebe – weil er alles getragen kann, kann er mich tragen. Weil er alles auf sich genommen hat, kann ich jetzt in Frieden leben und lieben.

Es ging und geht Jesus beim Aufdecken ihrer und unserer Schuld niemals um Niedermachen, Anklagen, öffentlich Demütigen, Verunglimpfung, um Rufmord oder sogar die Vernichtung ihres Lebens.

Aber das passiert heute tagtäglich in den Medien – und wir nutzen die Medien und werden oft, ohne dass wir es merken, mit in diese Gesinnung gezogen.

Aber das will Gott nicht. Gott will nicht, dass das Leben von Menschen zerstört wird, sondern dass sie aufgebaut und gerettet werden, jetzt schon in einer neuen Qualität des Lebens und dann in der Ewigkeit, in einem neuen qualitativen Sein. Er will nicht, dass sie in ständiger Angst vor einem Fehler leben, dass sie aufgrund ihrer Fehler oder manchmal sogar nur wegen ihres Aussehens verurteilt und herunter gemacht werden.

Gott ermutigt, baut auf, vergibt unsere Schwachheiten, Sünden und Fehler. Er tut dies, weil Er uns liebt, einen jeden einzelnen Menschen.

 

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